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Montag, 8. November 2021

Michelfeld (Angelbachtal) am 7. November 2021

 Eisig war's und nasskalt. Ein echter Bilderbuch-Novembertag. Wir hatten nicht so wirklich Lust, als kurz vor der Abfahrt der Nieselregen einsetzte. Trotzdem fuhren wir nach Michelfeld zum Wandern, nachdem wir unseren Plan, durch Östringen zu fahren, wegen einer Sperrung ohne Umleitung begraben mussten.

 






Auf dem Wildschweinpfad

Neben dem neu angelegten Waldlehrpfad (der meist nur mit einer App zu nutzen war - schade!) war diese Tour auch aufgrund der Wetterbedingungen und der etwas verzwickten Route recht abenteuerlich. Eine Zeit liefen wir an einem Rapsfeld entlang, dann auf matschigem Wildschweinboden, und wir sind sogar um die neu aufgestellte Schutzhütte gekreist, ohne es zu wissen. Dort haben wir dann nach dem Aperitif aus Apfelschnitzen zünftig gepicknickt. Allerdings nicht allzu lange, denn wir haben tatsächlich ein bisschen gefroren - wobei ich noch am besten angezogen war und als einzige warme Hände hatte.

 







Wir waren trotzdem froh, dass wir uns aufraffen konnten. Wenn wir aber ehrlich sind, hätte uns allen unser Wandersonntag gefehlt. Und wir haben festgestellt, dass das Wetter keine allzu große Rolle spielt, wenn man eine überdachte Rastmöglichkeit findet. Die Kälte ließ sogar die Idee in uns aufkommen, künftig Glühwein miteinzupacken. Alkoholfrei, natürlich.

 


Abenteuer!




Nach einem kleinen Umweg erreichten wir über einen rasant steilen Grashügel wieder den Ort. Die Sauna war eine halbe Stunde früher bereit, diesmal mit einer betörenden Duftmischung aus Sibirischer Tanne und Orange. Wir hatten es uns aber auch mehr als verdient. 😊


Sonntag, 12. September 2021

Angelbachtal / Erlensee am 12. September 2021

 Wieder strahlend blauer Himmel und ein herrlicher Wandertag! Ganz in unserer Nähe befinden sich ein weiterer jüdischer Friedhof und ein See, der bei dem schönen Wetter nicht nur uns zum Verweilen einlud. Neben Wanderern und Radfahrern begegneten uns viele Eidechsen, von denen eine so geduldig war, sich Nicole als Fotomotiv zur Verfügung zu stellen.







Ist das nicht postkartenreif? Ich finde schon und hatte gar nicht gewusst, dass es bei uns einen so lauschigen See gibt, der von vielen Bänken umgeben ist, um den Libellen schwirren und sich häuten (ein Schauspiel, das wir zum ersten Mal beobachten konnten), und riesige Fische umherschwimmen. Wie uns ein Schild verriet, ist er Eigentum des hiesigen Anglervereins und kann daher von der Öffentlichkeit weder zum Fischen noch Baden benutzt werden. Nicht, dass wir das gewollt hätten, wo wir doch keine Badekappen in den Rucksäcken hatten... 









Unsere Route führte uns nach dem Abstecher zum Judenfriedhof rund um den Erlensee und dann eine gut zu bewältigende Strecke durch den Wald, wo wir an einer überdachten Sitzgruppe unser wie immer schmackhaftes Picknick gemacht haben. Und wir stießen auf gleich zwei Feuersalamander und Kröten - leider überfahren. Der erste Salamander sah noch aus wie lebendig, aber als sich dann heraustellte, dass er tot war, habe ich aus Pietät auf ein Foto verzichtet. Wir hatten ja die Eidechse (ok, der Salamander sieht spektakulärer aus). Und die fast 3000 Jahre alten Keltengräber, von denen in Bild 2 / Block 2 die Rede ist, konnte man nur digital entdecken, obwohl sie so gut erhalten sind, dass sie als Kulturdenkmäler gelten.

Nach dem Platzregen von gestern hat uns das angenehme Klima um die 24°C besonders gefreut. Aber wir wären wohl auch bei Schmuddelwetter losgezogen. Quality Time sollte man nicht verstreichen lassen...