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Montag, 11. Oktober 2021

Neckarsteinach zwischen Darsberg und Grein am 10. Oktober 2021

 Einen traumhaft goldenen Oktober-Tag hatten wir - da blieben wir etwas länger unterwegs in der Natur, nämlich im Odenwald, der immer wieder eine Wanderung wert ist, selbst bei schlechtem Wetter. Davon war gestern jedoch wenig zu spüren.

Mit fast acht Kilometer haben wir unser durchschnittliches Tour-Pensum buchstäblich überschritten und es nur am Ende gemerkt, als uns doch ein wenig die Waden spannten.

 








Ein Highlight war der Goetheblick auf den Neckar mit den Burgen (die Vier-Burgen-Tour wird irgendwann in naher Zukunft wohl auch mal in Angriff genommen). Richtig malerisch. Dort picknickten wir zum ersten Mal und kamen mit einem hiesigen Paar ins Gespräch, das sich glücklich schätzte, in der Nähe zu wohnen. Wir konnten das gut verstehen. Der alte Goethe hat schon einen Blick für das Besondere gehabt...








Da es zwar sonnig, aber auch recht kalt war, und immer mehr Wanderlustige eintrudelten, blieben wir nicht allzu lange an Goethes lauschigem Plätzchen. Weiter ging's durch den typisch odenwäldlerisch bemoosten Wald (tatsächlich ist mir der großflächig samtig-grünbedeckte Boden bisher nur dort aufgefallen), wo wir zwei junge Männer beim Schwammerl-Sammeln begegnet sind und einer Spaziergruppe mit jungen Hunden, von denen einer Hugo von der Westerwiese hieß und trotz des edlen Namens genüsslich  im Schlamm gebadet hat. 

 





Es war wieder einmal ein ganz besonders schöner Sonntag. Und die Route ist zu empfehlen! Zwar erfordert das Besuchen des Goetheblicks über kleine Felsen und eine unebene Treppe ein wenig Trittsicherheit, aber als mittlerweile Fortgeschrittene war das für uns kein Problem. Allerdings müssen wir uns für weitere Touren jetzt wärmer anziehen.


Donnerstag, 1. Juli 2021

"Zen" in Michelbach / Odenwald am 29. April 2021

 Ein kurzer geschäftlicher Termin hat uns in den Odenwald verschlagen, und zwar nach Michelbach, ca. eine Stunde Fahrzeit entfernt. 

Das Wetter ließ etwas zu wünschen übrig; es war "Kraushaarzeit", verursacht durch die Feuchtigkeit. Das war allerdings nicht das Schlimmste. Gegen Ende der Tour - angefangen bei einem buddhistischen Kloster (das keine Attrappe ist, wie erst von uns angenommen) durch einen Zen-Wald begann es wüst zu donnern, zu blitzen und sogar zu hageln. Im Wald ist das nicht ganz ungefährlich und uns wurde ein bisschen mulmig.

 Gut, dass wir bei einem grimmig blickenden Buddha Unterschlupf fanden, bis das Unwetter abgeflaut ist. Danach war es zum Parkplatz nicht mehr weit.

 











 

Dazwischen durften wir winzige Waldelfen-Wohnungen bzw. deren Eingänge bestaunen, den hessischen Rundfunkturm fotografieren und zweimal picknicken. Besonders schön war die Rast an einer Kreuzung mitten im Wald, wo wir auf einer Bank einträchtig geschmaust haben, ohne dass uns Spaziergänger  begegnet sind (Bild 7). Das war eine ganz besondere Stimmung.