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Montag, 10. Januar 2022

Bergauf und bergab in Daisbach am 9. Januar 2022

 Obwohl Regen vorhergesagt war für diesen Tag, hatten wir ordentlich Glück mit dem Wetter. Mit um die 4° C war es zwar ordentlich kalt, aber zumindest trocken und größtenteils windstill, als wir von unserem Ausgangspunkt im Ort erst durch ein Stück Wald und dann über Feldwege gestiefelt sind.

 

Brrrr... kalt!

Miesiges Baumgesicht


Aber wir lachen!

Wunderliches gab es zu sehen wie das Baumgesicht auf dem ersten Bild, das von jeder Perspektive interessant und irgendwie menschlich aussah. Später kroch dann noch eine bemooste Riesenschildkröte durch das Laub auf uns zu. Zuvor habe ich meinen Wanderstein ausgesetzt, in einer Baumhöhle am Weg. Viele Wanderer waren nicht unterwegs. Ich hoffe trotzdem, dass er knallig genug ist, um bald gefunden zu werden.

 



Kleine Steinfrau

Waldkunst I

Waldkunst II


Ganz kurz zeigte sich nach einem kurzen Regenschauer dann auch die Sonne. Zum Beweis haben wir sie auf einem Selfie fotografisch eingefangen. Sie war nur ein kurzer Gast, aber das war ok. Gefroren haben wir nicht. 

Für unser Picknick haben wir einen kleinen Umweg zum Pavillon Odenwaldblick gemacht, der sich jedoch als untauglich fürs Picknick herausstellte. Zum Glück gab es oberhalb eine Hütte mit einer großen, runden Tafel, an der wir spachteln konnten.

 

Hier kommt die Sonne.



Skål!

 

Gestärkt durch das Essen war der letzte Teil der Route anfangs zwar wieder leichter zu bewältigen, doch gegen Nachmittag zog ein Wind auf und es ging über Wiesen und Felder steil auf und ab, so dass wir doch ein bisschen schnaufen mussten. Im Ort angekommen stießen wir auf ein Hinweisschild zu in einem Park mit Überresten eines Schlosses, von der wir gar nicht wussten, dass es existiert. Ich fand das so spannend, dass ich trotz Müdigkeit hinlief und zwei Fotos machte; nicht zuletzt, weil die Ruine in seiner Morbidität an literarische Schlösser wie das abgebrannte Thornfield aus "Jane Eyre" erinnert. So alt, wie sie wirkt, ist sie allerdings noch nicht. Erst im letzten Jahrhundert wurde sie von einer Bürgerinitiative ehrenamtlich rekonstruiert.


Mariendistel

Auf und Ab

*Klick* zum Vergrößern


Als wir zuhause ankamen, waren wir froh, es geschafft zu haben. Der Tag war wie immer schön und gut genutzt. Man ist an der frischen Luft, entdeckt viel und lungert erst am Abend wohlverdient auf dem Sofa herum.


Montag, 6. Dezember 2021

Neckarbischofsheim / Schloss am 5. Dezember 2021

Durch die Sonne am Morgen optimistisch gestimmt, haben wir unsere Stiefel geschnürt und die Rucksäcke gepackt. An Proviant hatten wir diesmal selbstgemachte Hamburger dabei und sogar einen Himbeergeist gegen eventuell aufkommende Kälte. Leider schlug das Wetter sehr bald um. Dass die Sonne weg war und es anfing zu nieseln, war nicht das Schlimmste - immerhin hatten wir unsere Taschenschirme parat.

 




 

Doch auf halber Strecke, auf der Hohen Straße zum Wald, begann es zu regnen, und am Waldrand überraschte uns ein stürmischer Schneeregen. Trotz Schirm und fester Winterkleidung begannen wir zu frieren, und so entschieden wir uns schweren Herzens, umzukehren und die Wanderung mit einem Abstecher zum Schloss zu beenden, immer ein fernes Grollen im Rücken. Das Unwetter zog jedoch in eine andere Richtung weiter. Regen und eine zögernde Sonne wechselten sich ab.

In der Hoffnung, im Park ein trockenes Plätzchen fürs Picknick zu finden, streiften wir durch die schöne Anlage, doch auch dort war alles nass, und es gab keine überdachte Rastmöglichkeit. 




 

Auch wenn der Park sehr beeindruckend ist mit seinen Wasserspielen, dem alten Schloss und den witzigen Figuren an Toren und Türen der Kirche davor, war ich doch enttäuscht, dass wir unsere Tour abbrechen mussten und nur ca. zwei Stunden unterwegs waren. Aber es war vernünftiger, heimzufahren als zu frieren und eine Erkältung in Kauf zu nehmen. Hoffentlich spielt Petrus nächsten Sonntag besser mit...


Das Schloss aus dem 14. Jahrhundert






Unsere leckeren Burger aßen wir gemeinsam mit dem Rest meiner selbstgebackenen Dinkelplätzchen im Art Café im Beisein unserer zwei Katerchen. Das war auch ganz schön. Irgendwie hat mir trotzdem den ganzen Tag etwas gefehlt. Ohne eine ausgiebige Wanderung ist mein Sonntag nicht mehr komplett. Naja, es gibt Schlimmeres, und wir sind ja flexibel.




Für Forrest Gump Only!