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Sonntag, 20. März 2022

Eichelberg und St. Michaelskapelle am 20. März 2022

 Der Tag hielt, was der Kalender verspricht. Frühlingsanfang, und das in seiner ersten Pracht. Zwar noch etwas verhalten, aber wir waren happy. Und ich habe viel zu viele Fotos gemacht, bei denen mir das Aussortieren schwerfällt. Werner hatte seinen Wanderstock vergessen, doch zum Glück konnte am Parkplatz Abhilfe geschafft werden. Der "Moses-Stab" war nicht so bequem wie der gewohnte, aber er hat seinen Zweck erfüllt. Und nicht zuletzt sah er richtig zünftig aus!







Obwohl wir in einem Bannwald unterwegs waren, in dem nichts verändert werden darf, haben wir ein paar Wandersteine ausgewildert und hoffen, damit nicht gegen ein Gebot verstoßen zu haben. Zum Thema Wandersteine gibt es noch zu sagen, dass wir an einem Marterl sogar einen Kollegen gefunden haben, der mit dem gleichnamigen #Hashtag auf Facebook markiert war. Witzigerweise wurde ich heute auch in meiner Abwesenheit  in diese Gruppe eingeladen! 

 

Uriger Bannwald

Gefunden!

Der Wandersteinkollege


Juchuu, uns geht's gut!

Auf einer Bank mit der "Schönen Aussicht" machten wir Rast und nahmen dafür einen kleinen Umweg in Kauf, der sich gelohnt hat. So schön und traumhaft war's dort, dass es nach dem leckeren Picknick mit erstmaligen (aber bestimmt nicht letztmaligen) Fleischkäsebroten nicht leicht war, wieder aufzustehen, zumal wir diesmal später aufgebrochen sind und unsere Mittagsschlafzeit fällig gewesen wäre...






Die Landschaft erwies sich als erstaunlich abwechslungsreich. Nach dem Wald gelangten wir auf ca. hundert Höhenmeter durch Weinberge an dem idyllisch gelegenen Dorf Eichelberg vorbei zur einer kleinen Kapelle. Hier trafen wir neben Radfahrern im Wald auch auf einige Spaziergänger, obwohl im Großen und Ganzen wenig Betrieb herrschte für das tolle Frühlingswetter.



Die Kapelle

Er ist's!

Kaffee und letzter Wanderstein auf der Aussichtsplattform


Nach unserer Kaffeezeit gegen 16:00 Uhr zogen die Wolken ein bisschen zu, und im Westen begann es zu regnen, wie es heute eigentlich vorhergesagt war. Nass wurden wir trotzdem nicht. Auf dem letzten Stück Weg durch den Wald zeigte sich sogar nochmal die Sonne.



Ein Tannenzapfenzweig!

Die Wanderung hat uns allen gutgetan und aufblühen lassen, auch wenn sie in der allgemeinen Rekonvaleszenz nicht so einfach war, wie es uns unsere Wander-App glauben machen wollte. Umso glücklicher waren wir, dass wir es geschafft haben. Den Moses-Stab hat Werner leider nicht behalten, und dabei stand er ihm so gut. 😊


Montag, 25. Oktober 2021

Warte Heuchelberg in Leingarten am 24. Oktober 2021


 Ein beliebtes Ausflugsziel in der Heilbronner Umgebung sind die Weinberge und das Lokal der Heuchelberger Warte. Obwohl wir ahnten, dass an diesem goldenen Oktobertag (wie gemacht für eine Tour dorthin) viel los sein würde, haben wir unsere Wanderung doch sehr genossen. Zwar kamen wir hin und wieder in einen regelrechten Pulk von Wanderern und Spaziergängern, aber im Großen und Ganzen war es ein Tag wie aus dem Bilderbuch.







Beim Lokal, das sich Corona-konform präsentierte, herrschte dann doch zu viel Trubel mit gefühlt tausend Menschen. Und wir hatten ja wie stets unser Picknick bei uns. Abseits der Warte saßen wir dann auf einem Baumstamm und schmausten, während uns Vorbeiflanierende einen guten Appetit wünschten oder uns fragten, ob wir auf den Bus warten (hehe!).





An der "Haltestelle"

Nächstes Mal schreiben wir ins Buch, versprochen.




Von der Sonne verwöhnt...

Kaffee und einen leckeren Apfel-Streuselkuchen gab es kurz vor der Abfahrt auf einer Bank in der Sonne, auf der wir anschließend noch ein bisschen gedöst haben. Nicht sehr lange, sonst wären wir wohl kollektiv eingenickt vor Behaglichkeit. 

Ausblicke und die Lage der Heuchelberger Weinberge sind gigantisch, und die klare Witterung ließ uns weit übers Land sehen. Nur schade, dass wir keine Flasche Wein vor Ort kaufen konnten, wie wir uns vorgenommen hatten.


Dienstag, 28. September 2021

Kürnbach am 26. September 2021

 Der Herbst zeigt sich - genau wie der Sommer - sehr launisch. Da es hieß, dass es nicht zu warm sein würde, suchten wir eine Route durch die Kürnbacher Weinberge und eine anschließende kleine Waldstrecke über die Eppinger Linie. 

Der hügelige Weg durch die erntereifen Reben erwies sich dann doch als anstrengender als angenommen, da die Sonne bereits am Mittag ordentlich vom Himmel knallte.

 



Am Franzosendenkmal




Schau genau!


Schöne Bilder konnte ich knipsen, denn die Gegend ist wirklich malerisch und durch die Eppinger Linie auch geschichtlich interessant. Im Wald sind zwei Eichhörnchen vor uns über den Boden geflitzt - das war so putzig!







Ausgangspunkt und Ziel war ein See, dessen Umgebung offenbar erst vor kurzem modernisiert und ein wenig auf Touristenattraktion getrimmt wurde. Lustig waren die verstreut liegenden Schaukelbänke und auch der Minigolf-"Abenteuerplatz", den ich leider versäumt habe, zu fotografieren. Aber ein Freund meint, Minigolf sei der letzte Schrei für jung und alt. Bis dahin war ich mir nicht ganz so sicher, aber es war doch ziemlich viel Betrieb auf der Anlage, der diese Aussage untermauert hat.





 

Ein Märchenwald scheint es auch zu geben, aber ich war dann doch zu k.o., um einen Umweg dahin zu machen. Vielleicht gehen wir ein ander Mal noch einmal nach Kürnbach zum Golfen und verbinden das mit einem Abstecher zu Rotkäppchen und Co. Ich liebe solche nostalgischen Attraktionen nämlich auch jenseits des *passenden* Alters.