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Freitag, 7. Januar 2022

Drei Orte am Dreikönigstag: Hammerau, Weiler und Hilsbacher See am 6. Januar 2022

 Zunächst waren wir etwas unsicher, ob das Wetter geeignet war zu einer Wanderung und suchten eine Route, von der wir einigermaßen wussten, dass die Wege befestigt waren und nicht durch Wald mit Forstarbeiten (=Matsch) führten.

 



Wanderstein am Sachsweg


Stärkung vor Weiler

Die Burg von Sinsheim aus.


Es war zwar kalt, aber trocken und windstill, so dass wir am Feiertag die Burg Steinsberg halb umrundeten, angefangen von der Hammerau über Weiler, wo wir ein Wiedersehen mit Bert aus der Sesamstrasse hatten und auch mit dem schön gestalteten Jesus am Kreuz. Eine ähnliche Strecke sind wir bereits an Karfreitag letztes Jahr gelaufen. 




Die Burg von Weiler aus.



Über uns Baum-Bert

Unsere Wandersteine haben wir am Sachsweg und zwischen Hilsbach und Weiler nahe einer Schafweide ausgewildert. Da doch ziemlich viele Wanderer und Radfahrer unterwegs waren und gerade das Steingesicht an einer prominenten Stelle ausgesetzt wurde, ist es gut möglich, dass einer zumindest schon einen neuen Besitzer oder Platz gefunden hat.

 

Schau genau!



Wieder am Hilsbacher See

Flachmann zum Abschluss


Am Ende waren wir doch ganz schön groggy, obwohl die Tour laut unserer App nicht mehr als sechs Kilometer lang war. Allerdings haben wir uns nicht genau daran gehalten und sicher den einen oder anderen Umweg gemacht. Trotzdem hatten wir wie immer viel Spaß und sind froh, dass wir den freien Wochentag zum Wandern genutzt haben.


Montag, 3. Januar 2022

Zwischen Elsenzsee und Kreuzbergsee / Elsenz - Tiefenbach am 2. Januar 2022. Und die ersten Wandersteine.

 Bei erstaunlich frühlingshaften Temperaturen im zweistelligen Bereich wanderten wir sozusagen zwischen den Seen ins neue Jahr. Trotz immer noch matschiger Wege - an die wir uns mittlerweile fast gewöhnt haben - und einem "Brückenausrutscher" von Elvira (der Gottseidank ohne Folgen blieb) haben wir den Tag sehr genossen und durch den "Waldlehrpfad" auch Neues erfahren. Zum Beispiel dass die von uns gesichteten Rehe über uns über die "Klinge sprangen", die für Menschen nahezu unüberwindbar sind, und dass der Borkenkäfer nicht zu Unrecht auch "Buchdrucker" genannt wird, "schreibt" er doch quasi in die Rinde der von ihm befallenen Bäume. Die Rehe waren leider (wieder mal) zu schnell und zu weit entfernt für meine Handykamera. Und die künstlichen Käfer im Großformat eher unansehnlich.

 






Elsenz und Tiefenbach sind die ersten Stationen für unsere bemalten Wandersteine, von denen wir im neuen Jahr künftig je zwei mitnehmen und "aussetzen" wollen. Das fiel uns ehrlich gesagt nicht ganz leicht, denn keiner kann ja sagen, ob sie überhaupt je gefunden werden. Ich hätte auch vorher nicht gedacht, dass man eine gewisse Affinität zu Steinen entwickeln kann... wer ihnen begegnet, darf sie gern aufheben und mitnehmen. Oder an einem anderen Ort niederlegen, wo sich Vorbeigehende daran erfreuen.


Christines Wanderstein

Märchenhaftes



Nicoles Wanderstein

 

Am Kreuzbergsee war unser erstes Picknick, wo sich ein Paar Komorane und zwei Trauerschwan-Attrappen tummelten. Dort kam auch für eine Weile die Sonne zum Vorschein und hat uns ein wenig gewärmt. Man konnte fast schon Frühlingsgefühle entwickeln...






Gegen Ende wurde der Himmel wieder grau, doch von Regen sind wir verschont geblieben, wenn auch nicht von glitschigen Bogenbrücken, die wir Frauen unnötigerweise überquert haben. Zum Glück hat sich Elvira bei ihrem Sturz nicht wehgetan. Und beim abendlichen Saunagang hatte auch der Muskelkater keine Chance.


Montag, 27. Dezember 2021

Weihnachtswandern in Steinsfurt am 26. Dezember 2021

 Grau und nieselig war's, aber für die Jahreszeit erstaunlich mild. Ausgerüstet mit Schirmen und einem William's Christ für alle Fälle, haben wir den benachbarten Wald erkundet, durch den eine Wanderroute ging, die uns diesmal glücklicherweise nicht durch schlammigen Untergrund führte.

 


Halbes Pilzgesicht



 

Für ein Foto bin ich tiefer in den Wald eine rutschige Böschung hinabgeschlittert, und das war das Aufregendste, was auf dieser Tour passiert ist. Aber die untertellergroßen Pilze auf einem kaum mehr zu sehenden Baumstamm wollte ich unbedingt knipsen, ist es eh schwer genug, auf lohnende Motivsuche zu gehen, wenn alles irgendwie grau ist. Doch auch wenn wir keinen Winterwald respektive Schnee hatten, so hat es uns gutgetan, nach den faulen ersten Weihnachtstagen die Beinchen zu schwingen und die gute Waldluft zu schnuppern.


Der Pilzbaum

Erste Rast


In Blau: Der Weihnachtssalat


Erst am Ende der Strecke stießen wir auf einen Hundebesitzer und später auf Bekannte - Frank und Katja mit Familie - , die wir lange nicht mehr gesehen hatten, die mittlerweile in Steinsfurt wohnen und ihrerseits gerade einen Spaziergang ins Auge fassten, um das üppige Weihnachtsmahl zu verdauen. 

 


Altes Wanderschild

Im Nebel die Burg

Nachdem wir zuvor auf dem Steinsfurt Ausblick in einer weiteren Hütte unseren Kaffee getrunken und meine immer noch lecker-knusprigen Dinkelplätzchen dazu geknabbert hatten, ging es über Feldwege wieder zum Auto. Und um halb sieben in die Sauna. 


Dienstag, 21. Dezember 2021

Hilsbach Eichelberg am 19. Dezember 2021

 Schönes Wetter ist was anderes, aber unerschrocken haben wir uns eine Tour nicht allzu fern von unserem Heimatort ausgesucht, die sich dann doch als sehr abenteuerlich erwies. Schuld daran waren die allgegenwärtigen Forstarbeiten von Planierraupen in Kombination mit dem vom Regen aufgeweichten Waldboden.

 

Den Selbstauslöser falsch eingestellt... (O;



Verlaufen?!



Eine Strecke gab es sogar, die recht gefährlich anmutete und an der wir uns im klebigen Matsch als Viererkette talwärts gekämpft haben, nur um festzustellen, dass wir buchstäblich auf dem Holzweg waren. Also wieder nach oben. Elvira und ich dachten, wir wären besonders clever und nahmen eine Abkürzung durch eine Böschung, die sich als tückischer entpuppte als sie von unten aussah. Zum Glück haben wir es alle trotzdem geschafft, die Hindernisse zu überwinden und wurden oben mit einer Aussicht auf Weinberge belohnt, die jetzt freilich wenig pittoresk wirken. Die naive Bildhauerei hat mir dennoch so gut gefallen, dass ich ein Foto gemacht habe.

 





HUUUNGER... am Hungerbergweg

Einen Platz zum Rasten fanden wir erst am Parkplatz, so dass wir uns unterwegs mit Apfelschnitze, Ei und Flachmann stärken mussten. Das Picknick am See hatten wir dieses Jahr, glaube ich, schon mal an derselben Bank im Frühling, wenngleich die Tour eine andere war. 






Nach der Handwäsche...


 

Obwohl keine Sonne schien und unsere Schuhe am Ende gefühlte 10 cm-Absätze durch den Schlamm hatten, haben wir den Tag wieder sehr genossen, der von einem abendlichen Besuch in der Sauna abgerundet wurde. Danach haben wir im TV mal wieder einen bayrischen "Tatort" angeschaut, der in Oberaudorf gedreht wurde, wo Werner und Elvira vieles wiedererkannt haben. Da wäre Wandern bestimmt (fast) noch schöner.