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Sonntag, 13. Februar 2022

Zaberfeld und Katzenbachsee zum Zweiten am 13. Februar 2022

 Strahlend schönes Wetter mit über 10° C hat uns nach dem verregneten ersten Sonntag im Februar wieder nach draußen gelockt. Unser Ziel war der Katzenbachsee in Zaberfeld, den wir letztes Jahr an Pfingsten zum ersten Mal besucht haben und überrascht waren von der großen Menschenmenge rund um das Naturschutzgebiet. Diesmal, so dachten wir, würde es nicht so überlaufen sein, weil ja kein kirchlicher Feiertag ist. Pustekuchen! Der Katzenbachsee zieht anscheinend zu jeder Jahreszeit Wanderer und Spaziergänger aus nah und fern an. Heilbronn, Karlsruhe und Stuttgart sind nicht weit.






Eine Alternativroute durch den nahen Wald war schnell gefunden. Tatsächlich sind uns kaum Leute begegnet, und das Wetter hielt, was es versprach, so dass wir mitunter tüchtig ins Schwitzen kamen. Die Route war so einsam, dass wir weder Hütten noch Bänke für unser Picknick fanden, aber das war das einzige Manko. Und besonders wählerisch sind wir nicht, wenn es um unsere wohlverdiente Stärkung geht. Da tut es auch schon mal ein Baumstamm als Rastplatz.





Üppig und megagut! Unser Baumstammpicknick.


Drei unserer Wandersteine haben in Zaberfeld ein neues Zuhause gefunden, gleichmäßig auf der Route 3 verteilt. Der letzte wurde in unserer Anwesenheit beim Kaffee gegen Ende der Tour von einem kleinen Mädchen entdeckt, das extra noch mal zurück kam und an der Informationstafel für besondere Steine lange herumdruckste, bis die Eltern ihr leider verboten, den schön bemalten Stein mitzunehmen. Das war ein bisschen schade.




Immer lecker: Kaffee und Streuselkuchen

 

Zum Schluss kamen wir doch noch in den Genuss des Sees, der auch unser Ausgangspunkt war und an dem gegrillt, flaniert, gegessen und sogar ein Modellschiffchen zu Wasser gelassen wurde.





Der Himmel war übrigens wirklich so blau wie auf den Fotos, und besonders gefreut haben wir uns über die Krokusse als Frühlingsboten. Da kann es nicht mehr lange dauern, bis wir wieder mehr Farbe auf unseren Fotos und Wangen haben.






Montag, 31. Januar 2022

Wanderheim Rundweg Zaisenhausen am 30. Januar 2022

 Traumhaft schönes Wetter hatten wir - zumindest phasenweise. Da es dennoch sehr windig war (in Norddeutschland tobte zeitgleich ein Sturm), hatten wir uns alle vier bemützt, und Werner hat uns ein bisschen an den Kabarettist Torsten Sträter erinnert mit seinem Beanie... 😁

 

Auf dem Dorfplatz.

Die Kirche lassen wir im Dorf.



Der erste ausgesetzte Wanderstein

An einer Hütte, für die es zu früh zum Picknick war, haben wir den ersten Wanderstein ausgewildert. Insgesamt hatten wir diesmal drei Kieselsteine dabei - wir waren in letzter Zeit so eifrig am Bemalen, dass der Vorrat auf jeden Fall für dieses Jahr mehr als reicht. Es macht aber auch so viel Spaß! Tatsächlich haben wir auf dem Heimweg über Instagram die Nachricht erhalten, dass einer unserer hier platzierten Steine gefunden wurde; wir nehmen an, dass es der auf dem Foto ist. 

 

Hochdeutsch: Setz' dich, du wirst müde sein.


Mistelnester

In weiter Ferne so nah: Hütte.

 

Die weiteren bewachen einen Meilenstein von 1845 und stecken in einer kleinen Baumhöhle. Wir überlegen, ob wir eine Belohnung für die Finder bereitstellen, wenn sie uns mit dem Stein im Atelier besuchen kommen. Die Mitteilung der Finderin hat uns nämlich schneeköniglich gefreut. 

 


Das Wanderheim mit Christophorus.


Whoops! Die bewegt sich ja!

Gepicknickt haben wir in einer schönen Anlage bzw. dem Wanderheim / Vereinsheim von Zaisenhausen, nach dem die Route benannt ist. Unterwegs waren nur wenige Leute, was uns überrascht hat bei dem schönen Wetter. Vor allem Nachmittags zeigte sich öfters die Sonne, auch wenn es windig blieb. Aber wir hatten ja unsere schicken Mützchen auf. 

Gegen Ende konnten wir noch an einem windgeschützten Bänkchen den Panoramablick auf Zaisenhausen genießen. Und leckere schokolierte Bio-Früchte zum Kaffee.


Der letzte Stein. Mit Katze.


Kaffeezeit...

...mit Windschutz im Rücken.

Als Energielieferant hatten wir neben Apfelschnitze diesmal auch Datteln im Rucksack. Apropos: der neue kleine Rucksack unserer Nachbarin lässt Elvira viel besser aussehen bzw. atmen als der mit dem Querriemen über der Brust. An dieser Stelle Dank an Olivia!


Montag, 24. Januar 2022

Leimen am 23. Januar 2022

 Richtig hell wird es seit einigen Tagen nicht, so dass es uns in der Tat ein bisschen schwerfällt, sonntags relativ früh aufzustehen. Doch es lohnt sich jedes Mal, selbst wenn die Sonne nicht scheint und der Tag äußerlich recht grau wirkt.

In Leimen hielten wir an einem Wanderparkplatz, wo schon einiges an Farbe und Kunst zu bestaunen war und es auch ein Wildgehege mit Dammwild gibt. Die Mosaikwand zum Spielplatz hat mir besonders gut gefallen, und es war nicht leicht, sich für einen Ausschnitt zu entscheiden.

 






 Wanderwege gibt es im Leimener Wald verblüffend viele, so dass wir uns vorgenommen haben, im Sommer noch mal herzukommen, wenn alles grünt. Allerdings sollte der Tag nicht allzu warm sein - die hügelige Strecke war teilweise ziemlich anspruchsvoll, so dass wir Pausen machen mussten. 

An der alten Eiche, die 1990 gefällt wurde und ihre Geschichte erzählt, fragte uns ein Mann, ob wir wüssten, auf wie vielen Höhenmetern wir uns befänden. Wir mussten ihn enttäuschen, verstanden aber seine Frage, als wir uns an den Abstieg machten, wo er den Aufstieg hinter sich hatte...

 


Ich schiebe alle nach oben...


 

Neben der imposanten Eiche, die übrigens um 1700 herum gepflanzt wurde, fanden wir Sinnsprüche von Hermann Hesse und Andy Warhol am Wegrand und der Hütte, in der wir unser Picknick verzehrt haben. In eine so kreative Umgebung haben unsere Wandersteine dann auch gut gepasst. In Zukunft möchten wir mehr mitnehmen als zwei. Diese waren jedenfalls sicher schnell gefunden bei dem Betrieb im Wald.

 





Zuhause ging es abends wieder in die Sauna. Obwohl es nicht so kalt war wie bei unseren letzten Wanderungen, merkt man irgendwann doch, dass man friert bzw. ein wenig ausgekühlt ist - und diesmal hatten wir unseren wärmenden Williams Christ einfach vergessen, wenngleich er mit unterwegs war! Ist das zu fassen?


Montag, 17. Januar 2022

Wiesenbach am 16. Januar 2022

 Bei Minustemperaturen (-1° C) waren wir in der "römischen Provinz" unterwegs; ein zweites Mal nach dem ersten Mai in 2021 wieder in Wiesenbach bei Heidelberg, wo die "Villa Rustica", ein römischer Gutshof, ausgegraben wurde. 

 





Die malerische Hütte, an der wir picknickten, war eine alte Bekannte, obwohl wir diesmal eine andere Route wanderten. Dort haben wir auch unsere Wandersteine ausgesetzt, nachdem wir die Tour aufgrund der Witterung abkürzen mussten. Trotz Schnaps und Heißgetränken wurde es gegen 15:00 Uhr doch ziemlich kalt; selbst ich habe gelegentlich gefröstelt, was mir bisher noch nicht passiert ist. Der Tümpel an der Rastmöglichkeit war komplett dick vereist.

 


Hauptsache, wir haben Spaß.



Erstaunlicherweise waren recht viele Leute unterwegs, einige auch mit Wanderrucksäcken wie wir. Vielleicht sind unsere steinerne Kunstwerke bereits entdeckt worden. Einen schönen Platz an der Hütte fanden wir immerhin; genauer gesagt genau diesselbe Bank dahinter, auf der wir schon einmal Brotzeit gemacht hatten.

 


 

Zum Gutshof sind wir nicht mehr gegangen. Wir hatten ihn ja schon gesehen und stießen außerdem auch hin und wieder auf Überbleibsel der römischen Besiedlung, die in den 1970er Jahren entdeckt  und teilweise rekonstruiert wurde. 

 

Der Beweis: Es war eisig!

Historischer römischer Brunnen



Viel zu fotografieren gab es nicht, und leider blieb es die ganze Zeit über diesig. Dennoch ist so ein Tag im Freien und in der Natur nicht mit Gold aufzuwiegen. Und der Abend in der Sauna hat ihn gut abgerundet...




 

Wir sind weiterhin fleißig am Steinebemalen, und die Gesichter werden immer ausdrucksvoller. Ich hätte nicht gedacht, dass mir das soviel Spaß macht. Als Kind hatte ich ihn jedenfalls nicht. Da erinnere ich mich nur an einen schludrig bepinselten, klobigen Marienkäfer-Briefbeschwerer, den ich widerwillig auf dem Schreibtisch platziert habe, weil er praktisch war, um meine damalige wilde Korrespondenz zu bändigen. Heute finde ich es ein bisschen schade, dass ich ihn irgendwann wohl doch weggeworfen habe.